Allgäu Alpen

 
Berge verbinden

Besonders eindrücklich zeigt sich dies im Fellhorn- und Kanzelwandgebiet zwischen Allgäu und Vorarlberg. Schicht für Schicht berichten drei unterschiedliche Ausstellungen in einer Gesamtkonzeption über die Entstehung der Alpen. Besonderen Wert legen die Ausstellungen auf die aktive Einbeziehung ihrer Besucher. In allen Teilen dominiert die erlebbare Information und folgt damit dem aktuellsten Konzeptionsstand.

Im Alten Rathaus in Oberstdorf erzählt die Bergschau einzelne, sehr spezielle Geschichten der Berge. Infotafeln, Kurzfilme und "sprechende Steine" berichten über die Entstehung und Veränderungen der Alpen. An der Gipfelstation der Fellhornbahn demonstriert u.a. ein Reliefmodell die Form des Gebirges und den Aufbau der unterschiedlichen Gesteinsarten. Ein besonders reizvoller Standort, an dem Theorie und Praxis in unmittelbarer Nachbarschaft aufeinander treffen. Im Walserhaus in Hirschegg entstand das Kleinwalsertaler naturkundliche Pendant zur Allgäuer Bergschau, unter dem Leitthema Stein.

Eine original Feuerstelle, ein Felsüberhang und andere Details belegen menschliches Wirken aus der Mittelsteinzeit im Kleinwalsertal. Im Zentrum der Bergschau sind alle Sinne der Besucher gefragt. Typische Gerüche aus der Natur, fühlbare Gegenstände und andere Sinnesreize sprechen den ganzen Menschen an. Besonders innovativ gingen die Ausstellungsplaner mit dem interaktiven Landschaftsmodell des Kleinwalsertals um. Per Touchscreen lassen sich über das etwa 6 Qadratmeter große, weiße Relief verschiedene Themen, wie die letzte Eiszeit, unterschiedlichen Gesteinsarten, Bergbahnen, Wanderwege projizieren. Die Interaktion mittels Video-Beamer hat sich als Publikumsmagnet entwickelt, seitdem die Walser Bergschau am 20.09.03 eröffnet wurde.

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