Luft und Wasser im Allgäu

Atemloses Staunen über unberührte Naturräume und verschwiegene Biotope hat nichts mit mangelnder Luftqualität zu tun. Diese ist nämlich nach Güteklasse 1 bewertet. Die Atemluft ist im Allgäu so rein, dass sie in weiten Teilen als Heilklima eingestuft wird.

In den heilklimatischen Kurorten Bad Hindelang, Fischen, Oberstdorf und Oberstaufen findet sie spezifisch therapeutische Wirksamkeit, mit Prädikat. Eine Klimazone höher, auf dem Oberjoch, atmen selbst Allergiker in der pollenfreien Bergluft tief durch.

Die Klarheit und Luftreinheit ist im Allgäu-Walser-Land mit dem bloßen Auge erkennbar. Kein Staubkorn trübt den Blick und die kühle Morgenluft duftet nach frisch gemähtem Gras und den angrenzenden Fichtenwäldern. Mehr als ein Drittel des oberen Allgäus ist vom Fichtenwald bedeckt, der wesentlichen Anteil an der guten und gesunden Luft beiträgt. Dafür setzen sich die Einheimischen auch konsequent ein.

Wo Wasser ist, da ist Leben
– Ein alter und bekannter Spruch, aber sagt die Wahrheit.

Der hohe Süden des Allgäus ist mit Wasser ober- und unterirdisch reich versorgt. So leuchten auch in Zeiten hoher Temperaturen und stabiler Schönwetterperioden die Wiesen und Wälder in kraftvollem Grün. Unzählige Flüsse, Seen, Gebirgsbäche sowie flächendeckender Grundwasserschutz sind ideale Vorraussetzungen, dauerhaft über das kostbare Nass zu verfügen. Wir sind dazu verpflichtet, verantwortlich damit umzugehen. Man bedenke, dass jeder von uns täglich ca. 130 Liter Trinkwasser verbraucht. Wir beziehen das Lebensmittel in höchster Reinheit aus den Tiefen der Erde, dem Grundwasser. Die Entnahmemengen und Trinkwasser-Schutzgebiete werden dementsprechend genau überwacht.

Ständige Kontrollen beweisen konstant höchste Gü